Venice – Garda: Radfahren entlang der Flüsse und Täler und Städte der Kunst

Radlertypen: livello1a

Dauer: 8 Tage/ 7 Übernachtungen

2019 Zeitraum:
Abfahrt jeden Montag von April bis Oktober
Auf Wunsch auch andere Reisedaten

Die Tour startet in Venedig und führt über die beiden Inseln der Lagune: Lido di Venezia und das zauberhafte Pellestrina. Von Chioggia aus startet man dann zur Erkundung des Po-Deltas, wo der Besucher in traumhafte Naturlandschaften eintaucht, ehe er Comacchio, das pittoreske „Klein-Venedig“ erreicht, das berühmt für seine Valli ist, Brackwasserlagunen mit einzigartiger Flora und Fauna, unter anderem Italiens größter Kolonie von rosa Flamingos. Dann fährt man per Bus weiter nach Ferrara, in die Este-Stadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Auf dem Radweg „Destra Po“ geht es anschließend nach Mantua, ebenfalls Teil des Weltkulturerbes, und dann auf dem vielleicht schönsten Abschnitt des Radwegs „del sole“, der durch das charakteristische Dörfchen Borghetto sul Mincio bis an Verona führt.

Informationen und Verfügbarkeit

Kontakt

1 Tag – Montag: Ankunft in Venedig/Mestre
Ankunft und Einchecken in den reservierten Zimmern. Meeting mit unserem Mitarbeiter und Vorstellung des Reiseprogramms. Abendessen und Übernachtung im Hotel

2 Tag – Dienstag: Venedig Mestre/Lido di Venezia/Pellestrina/Chioggia (35 km)
Frühstück im Hotel. Über den neuen Radweg und die Brücke „Ponte della Libertà“ gelangt man nach Venedig. Wir fahren bis zur Mole „Tronchetto“ und steigen auf die Fähre zum Lido di Venezia, welcher von seinen Bewohnern und den Venezianern auch „Isola d’Oro“, goldene Insel, genannt wird. Nach Eröffnung des ersten Badestrandes entwickelte die Insel sich zum Urlaubsparadies für Aristokraten und Potentaten aus ganz Europa, für Schauspieler und Schauspielerinnen, für Magnaten aus Industrie und Hochfinanz. Ein Mythos war geboren, der noch heute in einer einzigartigen Atmosphäre weiterlebt. Die faszinierende Historie hat der Insel eine besondere Prägung verliehen. Der Tourismus hat hier Exklusivität und Eleganz bewahrt, erkennbar unter anderem an den prunkvollen Jugendstilvillen und Art-deco-Häusern.Der Lido hält aber noch weitere Überraschungen bereit, wie das alte Kloster San Nicolò, das monumentale historische Zentrum der Insel, ebenso wie den Siedlungskern Malomocco, ein Klein-Venedig mit Gässchen, kleinen Plätzen und sich aneinander schmiegenden Häuschen. Auch beeindruckende Landschaftsabschnitte fehlen nicht, wie zum Beispiel das Wwf-Naturreservat der Dünen „degli Alberoni“ – mit seiner ungeheuren Artenvielfalt – und natürlich die Lagune mit ihren schillernden Ausblicken. Weiterfahrt mit der Fähre nach Pellestrina. Pellestrina ist eine Insel der Lagune von Venedig und stellt den südlichsten der drei Strandstreifen dar, die die Lagune vom offenen Meer, der Adria, trennen. Dreizehn Kilometer lang, mit Gässchen und kleinen Plätzen, rivalisierenden Vierteln und der Passion für Regatten, ist die Insel Pellestrina eine volkstümlich-urige Miniaturausgabe von Venedig. Eine kleine Welt, wo man noch wie Anno dazumal lebt, in beschaulichem Tempo und dem Rauschen des unaufhörlichen Geplauders. Schon bei der Ankunft ist der Anblick überwältigend. Zwei Häuserreihen und Molen, die einen Reißverschluss aus Wasser und Land bilden, von Pfahlbauten der Fischer überragt. Die bunten Häuserfassaden, die nicht mehr als zwei oder drei Stockwerke hoch sind und allesamt über die Lagune schauen, versetzen den Betrachter in eine Art Legoland, ganz Pellestrina hat die Anmutung einer Spielzeuginsel. Alles hier erinnert an die volkstümliche Seite Venedigs. Von der „Kiezkultur“ bis zum ewigen Ritual des „Spritz“, des heimischen Aperitifs, der aus Weißwein und einem Schuss Campari oder Aperol gemixt wird. Vom Labyrinth der Gässchen, den Arkadengängen und den lauschigen Plätzen bis zum Geschnatter der Fischer, die sich in der Bar Perla ihr Stelldichein geben und über die Regatten und den Mythos der Meisterruderer plaudern.Abgesehen von der Fischerei ist Pellestrina für die Klöppelkunst berühmt, die bereits seit Mitte des 15. Jahrhunderts dokumentiert ist. Noch heute fertigen die Frauen ihre Spitzen, und man bekommt Lust, sich neben eine der Klöpplerinnen zu setzen und sich von der Jahrhunderte alten Tradition berichten zu lassen, die typisch für die Siedlungen der Lagune ist. Von den Müttern an die Töchter weitergegeben, schafft die antike Klöppelkunst noch heute Werke von außerordentlicher Schönheit und Raffinesse. Nachdem wir den südlichsten Punkt der Insel erreicht haben, besteigen wir das Vaporetto nach Chioggia. Ankunft und Weiterfahrt zum Hotel im Viertel Chioggia Sottomarina. Freie Zeit, die zum Relaxen am Strand oder zur Besichtigung der strahlenden Lagunenstadt genutzt werden kann. Übernachtung im Hotel.

3 Tag – Mittwoch: Chioggia/Po-Delta (60 km)
Frühstück im Hotel. Start mit den Rädern zu einer Tour quer durch das gesamte Po-Delta, entlang an Kanälen und Flüssen. Sobald der Hauptarm „Po di Venezia“ überquert ist, geht es über Deiche und durch Vorländer, Valli und Seen, deren Salzgehalt vom Menschen reguliert wird und die Lebensraum für unzählige Vogelarten bieten: Stock- und Pfeifenten, Reiher usw. Weiter geht’s dann auf einem Radweg durch atemberaubende amphibische Landschaften zwischen den Lagunen. Übernachtung im Naturpark Po-Delta. Ankunft im Agriturismo oder Hotel oder Bed & Breakfast. Abendessen und Übernachtung.

4 Tag – Donnerstag: Po-Delta/Comacchio (60 km)
Frühstück im Hotel. Heute führt die Tour in das Städtchen Comacchio, „Klein-Venedig“ genannt. Während man Richtung Süden radelt, eröffnet sich das traumhafte Panorama eines Salzwassersees, über dem Holzhütten von Fischern thronen, auf Holzpfählen balancierend und von Landungsbrücken verbunden, die „Bilancioni“ genannt werden. Über Schiffsbrücken kann man die Flussarme queren, bis man nach Goro kommt, einen Hafenort, der durch die Venusmuschelzucht berühmt wurde. An der Adriaküste entlang gelangt man in den Wald „Bosco Mesola“ (wo man mit ein bisschen Glück Rot- und Dammwild beobachten kann). Dann geht es weiter über Strände und durch Pinienwälder bis nach Comacchio. Freie Zeit zur Besichtigung von „Klein Venedig“ mit seinen Brücken, Kanälen, dem alten Fischmarkt, der Loggia dei Mercanti und dem monumentalen Arkadengang der Kapuziner („Loggiato dei Cappuccini“) bis zur Marinadenfabrik, wo noch heute nach altem Brauch der „König des Deltas“ zubereitet wird: der Aal. Übernachtung in Agriturismo oder Bed & Breakfast.

5 Tag – Freitag: Comacchio/Ferrara
Frühstück im Hotel. Am Vormittag Transfer mit dem Linienbus (Ticket inbegriffen) nach Ferrara. Bei Ankunft stehen die Fahrräder direkt im Hotel bereit. Tag zur Besichtigung der Stadt, die als Hauptstadt des Fürstentums der Este Berühmtheit erlangte. 1598 fiel sie an den Kirchenstaat, heute verbindet sie die Abgeschiedenheit einer Provinzstadt mit der Zeugenschaft antiker Pracht.Das Kastell („Castello Estense“) dominiert mit seinem imposanten Grundriss das Stadtbild, um die Kathedrale herum liegen die mittelalterlichen Gassen, mit kleinen gotischen Kirchen, dem antiken jüdischen Getto und den Synagogen. Der Renaissanceteil der Stadt erstreckt sich um die Prachtstraße Corso Ercole d‘Este herum, der Hauptachse der herkuleischen Stadterweiterung, die ihren Namen von ihrem Schöpfer Ercole I. hat, der seinem Hofarchitekten Biagio Rossetti die Arbeiten übertrug. Der „Palazzo dei Diamanti“ mit seinen 8500 Bossen aus weißem Marmor ist das berühmteste Gebäude, das heute die Pinacoteca Nazionale und wichtige Wanderausstellungen beherbergt. Übernachtung im Hotel oder B & B.

6 Tag – Samstag: Ferrara/Bondeno/Carbonara di Po/Ostiglia (53 km, ca. 3,5 h)
Frühstück. Vormittag zur Vervollständigung der Stadtbesichtigung. Heute geht es auf dem Radweg „Burana“ an einem Kanal und dann auf dem „Destra Po“ am Hauptarm des Po entlang. Rast an der Festung Rocca di Stellata, die dank ihrer strategischen Lage am Flussufer – und mit Hilfe ihres Pendants auf der Gegenseite: der Rocca di Ficarolo – die Überwachung des Schifffahrtsverkehrs gestattete. Eine quer über das Wasser gespannte Kette blockierte im Bedarfsfall die Fahrrinne. Am Nachmittag Ankunft in Carbonara oder Ostiglia (weitere 10 km). Übernachtung im Hotel.

7 Tag – Sonntag: Carbonara di Po (Ostiglia)/Mantua (60 km – ca. 4 h)
Frühstück. Abfahrt nach Mantua. Es empfiehlt sich ein Abstecher nach Revere zur Besichtigung des bemerkenswerten Palazzo Ducale, eine historische Festung, die nach dem Willen des Herzogs Ludwig II. Gonzaga von Luca Fancelli in eine elegante Residenz umgewandelt wurde. Seit 1983 Städtisches Museum. Weiter geht es zuerst am Po, dann am Flüsschen Mincio entlang bis zu den Toren Mantuas. Einchecken in Hotel oder B & B. Freie Zeit zur Besichtigung der lombardischen Kulturstadt.

8 Tag – Montag: Mantua/Gardasee oder Verona(45 km – ca. 3 h)
Frühstück. Heute geht es über den Radweg Mantua-Pechiera zum Gardasee, größtenteils durch den Regionalpark des Mincio. Empfehlenswert ist ein Halt in Marengo, im Juni 1800 Schauplatz der Schlacht zwischen napoleonischen Truppen und der Zweiten Koalition. Unterbringung im Hotel. Es bietet sich eine freie Besichtigung der Stadt an, die von drei Seen umschlossenen wird und fast vierhundert Jahre lang Hauptstadt des Gonzaga-Staates war. Die Stadt ist von neoklassischem Gepräge, doch es mangelt auch nicht an mittelalterlichen und Renaissance-Bauten. Unverzichtbar der Besuch des Kastells von Sankt Georg, des Palazzo Ducale, der einstigen Residenz der Gonzaga, Stadtherren von 1328 bis 1707, und des Palazzo Te, der zwischen 1525 und 1535 auf Geheiß von Federico II. Gonzaga von Giulio Romano erbaut wurde. Der Palast war als Lustschloss für die Gonzaga-Familie gedacht und beherbergt heute Wanderausstellungen, auch von zeitgenössischer Kunst. Ehe man Peschiera erreicht, geht es durch die charakteristischen Dörfer Valeggio und Boghetto sul Mincio, mit der malerischen Brücke Ponte Visconteo über den gleichnamigen Fluss. Ankunft in Peschiera del Garda und Ende der Tour.

Auf Wunsch können Zusatznächte am Anfang in Venedig oder am Ende am Gardasee odeer Veroona hinzugebucht werden.

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Tour: Venedig-Gardasee/Verona: von Venedig nach Peschiera über Po Delta, Comacchio, Ferra und Mantua

Packet für 7 NächtePries pro Person im EinzelzimmerPries pro Person im DoppelzimmerPries pro Person im im Drei-Bett-ZimmerPreis für FAMAILIEN PAKET 1
2 Erwachsene + 1 Kind (5/11 Jahre)
Preis für FAMAILIEN PAKET 2
2 Erwachsene + 2 Kinder (5/11 Jahre)
Min. 2 personnen€ 940€ 860€ 750€ 1990€ 2260
Min. 4 personnen€ 890€ 795€ 690€ 1950€ 2260

Im Preis enthaltene Dienstleistungen:
– 7 Übernachtungen im Hotel, Übernachtung mit Frühstück 
– 1 Abendessen in Po Delta inklusive Getränke
 Gepäcktransport
Road-book
– Transfer Transfer mit dem Linienbus Comacchio/Ferrara
-Unfall- und Gepäckversicherung

Im Preis nicht inbegriffen:
– Fahrradverleih ,
– Begleitung durch Führer während der Tour, Exkursionen,
– Flugbuchungen und -tickets,
– Kur Taxe
– Vaporetto-Ticket
– Organisation des Transfers von und zum Flughafen bzw. Bahnhof
– Persönliche Extras und alles Weitere, was nicht unter „Im Preis inbegriffen“ aufgeführt ist

Zuschlag pro Person:
– Fahrradverleih 80 €
– Helmverleih 15 €