Die Via Emilia und Umgebung

Radlertypen: livello1a

Dauer: 8 Tage/ 7 Übernachtungen

Zeitraum 2019:
Jeden Samstag von Avril bis Oktober

Eine Entdeckungstour ins Herz der Emilia Romagna, durch geschichtsträchtige Dörfer und Städte, Schlösser und Landschaften, abseits vom Massentourismus. Eine Tour mitten in die italienische Küche, wo alles, was „aufgetafelt“ wird, der langjährigen lokalen Tradition entstammt und einen durch und durch emilianischen Charakter entfaltet. Eine Entdeckungsreise durch Aromen und Geschmäcker typischer Erzeugnisse wie des Aceto Balsamico Tradizionale, eines seit Jahrhunderten gehüteten „alchemistischen“ Geheimnisses; handgemachte Pasta, Cappelletti aus Bologna und Kürbis-Cappellacci aus Ferrara, das Ferrareser Brot und Wurstspezialitäten wie Parmaschinken und Mortadella aus Bologna, das Siedefleisch, seine Majestät der Parmigiano Reggiano, Weine wie Lambrusco di Modena … Der Gast ist geladen, sich diese Landschaft „auf der Zunge zergehen zu lassen“, eine faszinierende Quer-Feld-ein-Reise durch köstliche Traditionen.  

Informationen und Verfügbarkeit

Kontakt
1. Tag – Samstag: Bologna
Ankunft in Bologna. Einchecken im Hotel/B&B. Bologna ist die Hauptstadt der Emilia Romagna, einer der reichsten italienischen Regionen. Bisher vom Massentourismus verschont, ist Bologna das ideale Reiseziel sowohl für ein Kulturerlebnis wie für ein Intermezzo zu Entspannung und Zerstreuung. Zwischen seinen Wehrmauern, von denen heute noch Teile erhalten sind, entstand bereits im 11. Jahrhundert die älteste Universität der Welt. Hauptcharakteristikum der Stadt sind die Arkadengänge, Ganglien, welche Straßen, Türme und Palazzi auf beschatteten Wegen verbinden. Allein im Altstadtkern haben die Bogengänge eine Gesamtlänge von 37 km, Bologna ist somit die Stadt mit den längsten Arkaden der Welt. Ein weitere Besonderheit sind die zahlreichen Türme, im Mittelalter sollen es rund 200 gewesen sein. Das Stadtzentrum lässt sich perfekt zu Fuß oder per Rad besichtigen, man kann auf den Plätzen verweilen, die spektakuläre Piazza Maggiore besichtigen, die Innenhöfe der Palazzi oder die Schaufenster der typischen Läden erkunden sowie auf ein Glas in einer der zahllosen Weinhandlungen einkehren. Übernachtung im Hotel/B&B.

2. Tag – Sonntag: Bologna / Ferrara (60 km)
Nach dem Frühstück Abfahrt per Rad nach Ferrara. Die Route führt mitten durch die typische Landschaft der Po-Ebene, über kaum befahrene Nebenstraßen, Radwege und Flussdeiche. Ankunft in Ferrara. Ferrara, „Stadt der Fahrräder“, ist ein Eldorado für Radler, denen sämtliche Gassen und Plätze offen stehen. Ferrara, einst berühmte Hauptstadt der Grafschaft der Este (ehe sie 1598 an den Kirchenstaat fiel), hat die Stille und Unverfälschtheit ebenso wie die antike Pracht italienischer Patrizierstädte bewahrt. Das Kastell der Este dominiert mit seiner Silhouette den Stadtkern, und um die prunkvolle Kathedrale breitet sich das mittelalterliche Viertel mit verwinkelten Gassen und kleinen gotischen Kirchen, dem jüdischen Ghetto und seinen Synagogen aus. Der Renaissance-Teil dagegen liegt um den Corso Ercole I d’Este, die Hauptarterie der Stadterweiterung, einst unter der Regentschaft von Ercole I. und der Federführung des Architekten Biagio Rossetti durchgeführt. Das berühmteste Gebäude ist der Palazzo dei Diamanti, benannt nach den 8500 Marmordiamanten an der Fassade, der heute die Pinacoteca Nazionale und bedeutende Ausstellungen beherbergt. Übernachtung.

3. Tag – Montag: Ferrara / Sorbara (55 km)
Nach dem Frühstück eine letzte Runde durch das Stadtzentrum Ferraras und Abfahrt nach Sorbara. Auf dem Radweg Burana, einem der schönsten der gesamten Emilia Romagna, geht es, den gleichnamigen Kanal entlang und über eine ehemalige Eisenbahnbrücke, nach Bondeno. Mittagszeit zur freien Verfügung, dann Weiterfahrt nach Sorbara. Es werden diverse mittelalterliche Weiler mit Wehranlagen und Festungen aus der Este-Ära durchquert. Vor der Ankunft im Hotel Zwischenstation in einer der ältesten Essigbrauereien, wo die traditionelle Produktionsmethode des typischen Aceto Balsamico di Modena studiert werden kann. Zum Abschluss Verkostung von Essigsorten mit 12- bis 50jähriger Reifung. Dann Weiterfahrt in eine Weinkellerei, wo seit 65 Jahren der Lambrusco di Sorbara gekeltert wird. Nach der Verkostung Transfer ins Hotel. Übernachtung.

4. Tag – Dienstag: Sorbara / Modena (25 km)
Nach dem Frühstück Abfahrt Richtung Modena. Besichtigung der Pilgerstätte der Madonna di San Clemente, einem wahren Kleinod barocker Este-Architektur, dann Weiterfahrt in die Provinzhauptstadt. Modena ist Zentrum einer schillernden Provinz, die reich an Geschichte und Kunst, aber auch an Automobilbau und Kulinarik ist. Herausragend sind der mystische Reiz des romanischen Doms (Teil des Weltkulturerbes der Unesco) und der Ruhm zweier Söhne der Stadt: Enzo Ferrari und Luciano Pavarotti. Freie Zeit zur Besichtigung der Stadt. Übernachtung.

5. Tag – Mittwoch: Modena – Schlössertour (65 km)
Über den „Pfad Sonne und Natur“ gelangt man in das Dorf Vignola. Zwischen dem Panaro und den Hügeln von Modena gelegen, ist Vignola in der Welt berühmt für seine Kirschen. In den Straßen der Stadt können Sie wichtige Monumente besichtigen, wie die Festung, die reich verzierten Innenräume und die von Vignola entworfene Wendeltreppe. Dann weiter auf dem Radweg in Modena mit einem Zwischenstopp in Spilamberto. Die Burg von Spilamberto, 1210 von den Modenesen am linken Ufer des Panaro zur Verteidigung der östlichen Grenze gegründet, wurde die Adelsresidenz der Rangoni, Feudalherren des Ortes aus dem Jahrhundert. XV, als es von Festung zu Residenz umgewandelt wurde. Vor der Rückkehr in die Stadt passieren Sie Castelnuovo Rangone Castelnuovo ist einer der wichtigsten europäischen Bezirke für die Verarbeitung der Schweinefleischindustrie. Sie sind das Zeugnis dieses sozialen und wirtschaftlichen Primats, des Schweinemonuments auf dem zentralen Platz des Dorfes.

6. Tag – Donnerstag: Modena / Reggio Emilia (40 km)
Frühstück im Hotel. Aus der Stadt geht es auf die Deiche des Flusses Secchia und dann weiter bis Rubiera, wo die Corte Ospitale liegt, einst Raststation für die Reisenden auf der Via Emilia, heute Sitz eines bedeutenden Theaters. Weiterfahrt zum Biotop von Marmirolo, ein Naturschutzgebiet des LIPU, wo eine überwältigende Zahl an Vogelarten zu beobachten ist. Ankunft in Reggio Emilia. Nachmittag zur freien Besichtigung der Stadt. Übernachtung.

7. Tag – Freitag: Reggio Emilia / Brescello (55 km)
Frühstück und letzte Besichtigung der Stadt, dann Abfahrt zu den Ländereien der Gonzaga. Nachdem die charakteristischen Polandschaften durchquert worden sind, gelangt man nach Novellara, einem altertümlichen Besitztum der Gonzaga, der noch heute über seinen mittelalterlichen Dorfkern, die Festung und die Kirche St. Stefano verfügt. Weiter nach Guastalla, wo großartige Künstler wie Guercino und Campi, außerdem Dichter wie Tasso und Guarini wirkten. Die glanzvolle Geschichte zeigt sich im Palazzo Ducale und dem historischen Kern. Wenige Kilometer entfernt liegt Gualtieri, dessen früheste Spuren auf die Bronzezeit zurückgehen. Die Geschichte Gualtieris ist komplex und wechselvoll, zuerst unter der Herrschaft der Longobarden, dann unter den Este, später unter dem Kirchenstaat und schließlich als Teil der Cispadanischen Republik. Die letzten Kilometer bringen uns in ein Dorf, das weniger durch die Historie, als vielmehr durch die Filmgeschichte Berühmtheit erlangte: „Hochwürden Don Camillo“ ist nur ein Titel der Serie um Don Camillo und Peppone, die in Brescello gedreht wurde. Nach einer kurzen Erfrischungspause im Hotel steht ein besonderes Erlebnis auf dem Programm: Man kann über einen lebenden Filmset flanieren, da Piazza und Ortskern noch originalgetreu wie in den Schwarz-Weiß-Klassikern aussehen. Nicht versäumt werden darf der Besuch im dazugehörigen Museum, wo die Requisiten und fahrbaren Untersätze der beiden Hauptdarsteller aufbewahrt werden. Nach dem Abendessen entfaltet das Örtchen noch einmal einen besonderen Reiz, scheint es doch in der frühen Nachkriegszeit verharrt zu sein. Eine sanfte Wehmut, melancholische Poesie vergangener Jahre durchwehen die Gassen. Übernachtung.

8. tag – Samstag: Brescello / Colorno / Parma (30 km)
Frühstück im Hotel. Letzter Tag der Tour. Am Morgen Abfahrt nach Parma, Hauptstadt von Pasta, Schinken und Parmesan. Stopp in Colorno, wo die Reggia di Colorno, eine elegante und gewaltige Residenz mit über 400 Sälen, Gärten und Höfen bewundert werden kann. Die Anlage ist von einem zauberhaften französischen Park umgeben. Dann weiter Richtung Parma, am Ufer des Flusses Enza entlang mit seiner märchenhaften Mäanderlandschaft. Freie Zeit in Parma und Ende der Dienstleistungen.

 

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Tour: Die Via Emilia und Umgebung

Packet für 7 NächtePries pro Person im EinzelzimmerPries pro Person im DoppelzimmerPries pro Person im im Drei-Bett-ZimmerPreis für FAMAILIEN PAKET 1
2 Erwachsene + 1 Kind (5/10 Jahre)
Preis für FAMAILIEN PAKET 2
2 Erwachsene + 2 Kinder (5/10 Jahre)
Min. 2 person.€ 1150€ 970€ 770€ 2060€ 2190
Min. 4 person.€ 958€ 795€ 695€ 2030€ 2190

 

 

Im Preis enthaltene Dienstleistungen:
– 7 Übernachtungen im Hotel,
– jeweils Frühstück inklusive,
 – Gepäcktransport
– Unfall- und Gepäckversicherung

Im Preis nicht inbegriffen:
– Fahrradverleih ,
– Begleitung durch Führer während der Tour, Exkursionen,
– Flugbuchungen und -tickets,
– Kur Taxe
– Organisation des Transfers von und zum Flughafen bzw. Bahnhof
– Persönliche Extras und alles Weitere, was nicht unter „Im Preis inbegriffen“ aufgeführt ist

Zuschlag pro Person:
– Fahrradverleih 80 €
– Helmverleih 15 €